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Boosttherapie: Photonen- und Partikeltherapie können sich gut ergänzen

Neben der alleinigen Bestrahlung, bei der die Partikeltherapie am MIT in Marburg stattfindet, gibt es jedoch auch eine ganze Reihe von Indikationen, bei denen die Partikeltherapie ergänzend zu einer Photonentherapie eingesetzt werden kann.

Bei der Boosttherapie wird zunächst die Hochrisikoregion in 5 bis 10 Fraktionen mit Protonen bzw. Kohlenstoffionen am MIT in Marburg behandelt.

Die Photonentherapie mit etwa weiteren 25 Sitzungen in intensitätsmodulierter Technik erfolgt dann wohnortnah in Ihrer Strahlentherapieeinheit. Dafür erhalten Sie das Zielvolumen und den Bestrahlungsplan gerne elektronisch im DICOM-Format. Die Boosttherapie bietet Ihnen als behandelnde Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit, Ihren Therapieansatz bei geeigneten Patientinnen und Patienten effektiv mit der Partikeltherapie zu erweitern. Die Boosttherapie kann ggf. auch nach der Photonentherapie erfolgen.

Die Kosten für die Partikeltherapie und für die Photonentherapie werden dabei gesondert durch den jeweils behandelnden Arzt unabhängig voneinander gegenüber den gesetzlichen und privaten Kostenträgern abgerechnet.

Bei folgenden Indikationen ist eine Kombination der Photonen- und der Partikeltherapie am MIT in Form der Boosttherapie möglich:

  • Glioblastome, Gliome WHO III°
  • Nasenhaupt- und Nasennebenhöhlenkarzinome
  • Nasopharynxkarzinome
  • Speicheldrüsenkarzinome
  • Fortgeschrittene Tumoren im Kopf-Hals-Bereich
  • Schleimhautmelanome der Nasenhöhlen