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Architektur: Auflösung der räumliche Enge mit architektonischen Mitteln

Die Architekten (hammeskrause architekten bda) wollten die technischen Elemente aus dem Blickfeld rücken und schildern ihre Herangehensweise:

Die Besonderheit ist die Koordination eines Linearbeschleunigers, eines Synchrotrons und einer Strahlführung hin zu den Räumen, in denen über Roboter die Patienten vor dem Ionenstrahl positioniert werden. Die Perspektive des Patienten einnehmend, wollten wir diese technischen Elemente soweit als möglich aus seinem Blickfeld rücken. Mit einer fast übergroßen Geste der Offenheit wird der Patient empfangen. Die Gebäudeseite, an der der Haupteingang liegt, ist eine einzige Öffnung, großzügig, weit und verglast. Durch ihre Direktheit ist sie in der Lage, die sich dahinter türmenden technischen Baukörper zu überblenden. Zudem erzeugt sie eine unverwechselbare Landmarke. Je mehr die räumliche Enge aus therapeutischen Gründen zunehmen muss, umso stärker wird mit architektonischen Mitteln der enger werdende Raum in Auflösung gebracht.

2013 wurde das Gebäude als herausragender Gesundheitsbau ausgezeichnet.


Planungs- und Bauzeit
August 2006 - März 2009

Hauptnutzfläche
2.500 qm

Bruttogrundfläche
11.600 qm

Bruttorauminhalt
70.200 cbm